
Vernetzungstreffen Quartiersmanagement Schwabens am 5. März 2026
Die Quartiersmanager:innen Schwabens wurden am 5. März von 10 bis 16 Uhr von der Regierung von Schwaben zu einem austauschreichen Vernetzungstreffen in den Rokokosaal eingeladen. Zahlreiche Quartiersmanager:innen – von Kempten-Ost bis Neu-Ulm – sowie mehrere externe Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.
In der Vorstellungsrunde konnten die Teilnehmenden schnell einen Überblick über die positiven Aspekte, aber auch über aktuelle Herausforderungen der jeweiligen Projekte gewinnen. Dies erleichterte später den Einstieg in produktive Gespräche und bot die Möglichkeit, aus den Erfahrungen der anderen zu lernen. Vorgestellt wurden unter anderem Projekte wie ein Tauschschrank im Quartier Rechts der Wertach – samt der damit verbundenen Problematik der Unordnung –, der interkulturelle Frauentisch in Memmingen sowie die Eröffnung eines Repair-Cafés in Neu-Ulm.
Ein Vortrag von H. Seibold, Stadtplanungsamt Augsburg, stellte unter dem Titel „Kooperative Stadtentwicklung, Koproduktion, Partizipation“ die Methodik der Städtebauförderung und das Zusammenspiel von Verwaltung und Quartiersmanagement dar. In seiner Präsentation stellte er die Entstehung des Quartiersmanagements in Augsburg vor, erläuterte die allgemeinen Aufgaben der Quartiersmanager:innen und zeigte auf, wie die Stadt diese Arbeit unterstützen kann.
Sechs Themenbereiche aus der Arbeit des Quartiersmanagements wurden an drei Tischen diskutiert:
– Tauschen und öffentlicher Raum
– Feste/Veranstaltungen und Räume
– Mobilität und Zusammenleben.
In zwei Runden tauschten die Gruppen ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse an verschiedenen Thementischen aus und konnten so voneinander lernen.
Die wichtigsten Punkte aus den Arbeitsrunden wurden dokumentiert und anschließend für alle zusammenfassend präsentiert und diskutiert.
Zum Abschluss hielt Thomas Garmatsch einen inspirierenden Vortrag über die Erfolgsgeschichte der „Kulturwerkstatt Kaufbeuren“. Der beeindruckende Weg von einer kleinen Kindertheatergruppe über ein geschenktes Theater bis hin zur aktuellen Eröffnung eines neuen, großen Theatergebäudes – getragen vom inklusiven Zusammenhalt der Theaterfamilie – bildete einen motivierenden Abschluss des Tages und regte dazu an, auch in den eigenen Projekten groß zu denken.
Das Fazit der Veranstaltung fiel insgesamt sehr positiv aus. Viele Quartiersmanager:innen äußerten den Wunsch nach einem regelmäßigen Treffen, das künftig auch in verschiedenen Quartieren stattfinden könnte.
Das Vernetzungstreffen stärkte den Austausch zwischen den Quartieren und gab den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen und neue Perspektiven für ihre Arbeit in den jeweiligen Quartieren mit auf den Weg.
Networking Meeting for Neighborhood Management in Swabia on March 5, 2026
On March 5, from 10 a.m. to 4 p.m., the neighborhood managers of Swabia were invited by the Government of Swabia to a productive networking event in the Rokokosaal. Numerous neighborhood managers—from Kempten-Ost to Neu-Ulm—as well as several external stakeholders attended the event.
During the introductory round, participants were able to quickly gain an overview of the positive aspects as well as the current challenges of their respective projects. This facilitated productive discussions later on and provided an opportunity to learn from each other’s experiences. Among the projects presented were a swap cabinet in the Rechts der Wertach neighborhood—along with the associated issue of clutter—the intercultural women’s group in Memmingen, and the opening of a Repair Café in Neu-Ulm.
A presentation by H. Seibold of the Augsburg City Planning Office, titled “Cooperative Urban Development, Co-production, Participation,” outlined the methodology of urban development funding and the interaction between the administration and neighborhood management. In his presentation, he outlined the origins of neighborhood management in Augsburg, explained the general responsibilities of neighborhood managers, and highlighted how the city can support this work.
Six topics related to the work of the neighborhood management initiative were discussed at three tables:
– Exchange and public space
– Festivals/events and venues
– Mobility and community life.
Over two rounds, the groups shared their experiences and expertise at the various topic tables, enabling them to learn from one another. The key points from the working sessions were documented and subsequently presented and discussed in a summary for everyone.
To conclude, Thomas Garmatsch gave an inspiring presentation on the success story of the “Kulturwerkstatt Kaufbeuren.” The impressive journey from a small children’s theater group, through a donated theater, to the recent opening of a new, large theater building—driven by the inclusive solidarity of the theater family—provided a motivating conclusion to the day and encouraged participants to think big in their own projects as well.
The overall feedback on the event was very positive. Many neighborhood managers expressed a desire for regular meetings, which could also take place in different neighborhoods in the future. The networking event strengthened the exchange between the neighborhoods and provided participants with numerous ideas and new perspectives for their work in their respective neighborhoods.





